WORK IN PROGRESS
ADHS wird in Büchern immer wieder klischeehaft als Zappelphillipp, laut und wirbelig dargestellt. Gerade bei Mädchen wird es deshalb oft übersehen, da sie sich schneller anpassen und ihre Hyperaktivität oft nach innen gerichtet ist. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass neurodivergente Menschen mehr als eine Art der Neurodivergenz aufweisen sehr hoch. 
Kinder können sich im Vor- und Grundschulalter meist nicht wirklich mit abstrakten Sinnbildern identifizieren und es wird nie eindeutig in Kindermedien benannt, warum der Charakter „anders“ und „in seiner eigenen Welt“ ist. In meinem Buch werden Zwillinge eingeschult und es stellt sich schnell raus, dass die Schwierigkeiten und Stärken der beiden immer mehr auseinander gehen. Una (rechts) wird mit einer positiven Herangehensweise und viel Unterstützung im Laufe des Buches diagnostiziert: mit klarer Benennung und anschaulichen Beispielen. Kinder sollen sich gesehen fühlen und verdienen Antworten.
Am Ende gibt es weder einen heftigen Lebenswandel, noch eine Wunderheilung. „Anders“ sein macht uns Einzigartig. Und mit der Zeit lernt man, sich dafür zu lieben.
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